Fleckvieh Austria informiert in Serbien

Der diesjährige „Tag der Tierzucht“ auf der Agarmesse im serbischen Novi Sad bot die Gelegenheit, die Vorzüge des österreichischen Fleckviehs einer Runde serbischer Verantwortungsträger aus Politik, Wissenschaft und Praxis vorzustellen. Auf dem vom AAC mitorganisierten Vortragstag waren Obmann Sebastian Auernig und Geschäftsführer Reinhard Pfleger als Referenten geladen.

Pfleger versuchte in seinen Ausführungen auf die hervorragende Eignung österreichischer Fleckviehtiere für den serbischen Markt hinzuwiesen und stellte die Vorzüge der Rasse in Produktion von Milch und Fleisch sowie ökologischen Aspekten dar. Auernig stellte das geplante Programm des nächstjährigen Fleckvieh-Weltkongresses vor und sprach eine herzliche Einladung nach Österreich aus.

Die Agrarmesse in Novi Sad war diesmal pandemiedingt deutlich spärlicher besucht als in den letzten Jahren, sodass sich die Rinderzucht Austria bereits im Vorfeld entschied, in diesem Jahr keine Tiere auf die Messe zu entsenden.

Mit dem Betrieb Coric konnte ein großstrukturierter serbischer Fleckviehzuchtbetrieb besichtigt werden. Am Betrieb stehen über 650 Milchkühe, die überwiegend aus österreichischen Zuchtrinderimporten stammen. Die Tiere zeigten sich aufgrund der stark silomaisbetonten Ration in guter Kondition und leisten eine Tagesmilchmenge von rund 23 kg. Für ein noch effizienteres Besamungsmanagement wurden dem Betriebsführer Hilfestellung seitens Fleckvieh Austria angeboten. Eine weitere Aufstockung der Herde ist derzeit nicht geplant. Allerdings werden weitere Zuchtrinderankäufe zur Bestandesergänzung in Aussicht gestellt.

Im Zuge der Reise nach Serbien konnten umfassende Gespräche mit Züchtern, Importeuren und politischen Vertretern geführt werden. Aufgrund der räumlichen Nähe ist Serbien ein traditioneller Abnehmer von Fleckvieh-Zuchtrindern aus Österreich. Aktuell gestaltet sich die Nachfrage der Züchter allerdings aufgrund fehlender Zusagen und unsicherer Rahmenbedingungen betreffend staatlicher Zuschüsse zum Ankauf von Zuchtrindern schleppend.

Sebastian Auernig und  Reinhard Pfleger von Fleckvieh Austria waren Vortragende auf der Agrarmesse in Novi Sad.

Auf dem Betrieb Coric befinden sich mehr als 650 Milchkühe, die großteils aus österreichischen Zuchtrinderimporten stammen.

Autor: Reinhard Pfleger, Fleckvieh Austria

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