Fleckviehzüchter des Jahres 2020 – Top Ten

Voriges Jahr noch betitelt als „ewiger Zweiter“ setzte Engelbert Sitka heuer einen Schlussstrich: Mit einem Mega-Vorsprung von mehr als 200 Punkten auf den Zweitplatzierten holte er sich heuer verdient den Gesamtsieg der Auswertung „Fleckviehzüchter des Jahres“.

Mit 13 Kandidaten und sechs Jungstieren in der Auswertung brachte er es auf eine Gesamtpunktezahl von 779, einem neuen Rekord in der 18-jährigen Geschichte des Bewerbes.

Die Top Ten

Er mischte sich heuer erstmals unter die Top Ten und landete gleich auf Platz 2: der junge, ambitionierte Kärntner Fleckviehzüchter Martin Stückler aus Prebl, und das, obwohl sein WINTERTRAUM noch gar nicht in der Wertung zählte. Auf den Rängen 3 und 4 platzierten sich mit Familie Riedlmair aus Mettmach (3.) und Familie Schmidseder aus Enzenkirchen (4.) zwei bekannte FIH-Zuchtbetriebe. Es folgen vier steirische Züchter: Familie Schweighofer aus Pöllau auf Platz 5, Familie Luschnig aus Obdach auf Platz 6. Beide Betriebe konnten schon einmal den Titel „Fleckviehzüchter des Jahres“ für sich entscheiden. Ein neuer Namen taucht auf Rang 7 auf: Gaugl Josef aus Waldbach-Mönichwald, Steiermark, der Züchter von GS MAXIMAL. Rang 8 holte sich mit dem Betrieb Schafferhofer eine weitere steirische Familie, die bereist voriges Jahr unter den Top 5 zu finden war. Auch die Ränge 9 und 10 werden von Zuchtbetrieben belegt, die das erste Mal den Sprung unter die zehn Besten schafften: der FIH-Zuchtbetrieb der Familie Steinmann aus Diersbach (9.) und Familie Posch aus Ratten in der Steiermark (10).

Auswertung „Fleckviehzüchter des Jahres“

Seit 2003 findet der Bewerb „Fleckviehzüchter des Jahres“ statt. Alle österreichischen Zuchtbetriebe werden in die Wertung aufgenommen, die die Mindestkriterien erfüllen: Fleckvieh wird als Hauptrasse gehalten und mindestens ein erstmals eingesetzter Jungstier (mindestens 30 Besamungen) oder ein nachkommengeprüfter Stier (mindestens 200 Besamungen) bzw. ein genotypisiertes Stierkalb (GZW ≥ 128 und Fu+Eu ≥ 128) wurde hervorgebracht. Diese Kriterien erfüllten 258 Betriebe. Dank der Genotypisierungen ist die Bandbreite der Herden, aus denen züchterisch interessante Stiere selektiert werden können, immens gestiegen. Der kleinste Betrieb in der Auswertung hält beispielsweise nur fünf Kühe, der größte 168 und auch das Herdenniveau spannt sich von 533 Fett- und Eiweißkilo bis zu 1.141 kg.

Die Auswertung umfasst aber nicht nur züchterische Aspekte, sondern auch Fitness-Parameter. Zwei Betriebe stechen mit einer Gesamtpunkteanzahl von 140 bei der Fitness hervor: Der Betrieb von Ingrid und Siegfried Kleemair aus dem steirischen Seckau und der niederösterreichische Zuchtbetrieb von Josef Daxböck aus Kirchberg an der Pielach. Mit den niedrigsten Zellzahlwerten ihrer Herden können Josef Geisler, Brandenberg, Tirol (25.000 Zellen/ml), Familie Mitterlehner aus Pabneukirchen, OÖ-RZO (28.000 Z.), Raimund Mariacher aus Virgen, Tirol (31.000 Z.) und Familie Hofmann aus Höhnart, OÖ-FIH (32.000 Z.) aufwarten.

Fleckvieh Austria gratuliert dem „Fleckviehzüchter des Jahres“, aber auch allen anderen Zuchtbetrieben, die es in die Auswertung geschafft haben, recht herzlich. Weiterhin viel Freude und Glück bei und mit der Fleckviehzucht!

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