Hofübergabe beim Verein der Vorarlberger Fleckviehzüchter

Kuno Gmeiner folgt Johann Kaufmann

Der neue FV-Vorstand (v. l. n. r.): TZ-Direktor Simon Mangard, V Rind-Obmann Gerhard Fruhauf, LK-Präsident Josef Moosbrugger, Aufsichtsrat Gerhard Malin, Markus Bischof, neuer Obmann Kuno Gmeiner, Ernst Waibel, Johannes Geiger, Matthias Schneider, Johannes Böhler, Obmann-Stvtr. Lukas Nachbaur, Martin Winsauer, Johann Kaufmann, Robert Nesensohn

Der neue FV-Vorstand (v. l. n. r.): TZ-Direktor Simon Mangard, V Rind-Obmann Gerhard Fruhauf, LK-Präsident Josef Moosbrugger, Aufsichtsrat Gerhard Malin, Markus Bischof, neuer Obmann Kuno Gmeiner, Ernst Waibel, Johannes Geiger, Matthias Schneider, Johannes Böhler, Obmann-Stvtr. Lukas Nachbaur, Martin Winsauer, Johann Kaufmann, Robert Nesensohn

Am 22. April fand im BSBZ Hohenems nach zwei jähriger Pause die Jahreshauptversammlung der Vorarlberger Fleckviehzüchter statt.

Auf den erfreulichen Kassabericht und den Bericht des Obmanns Johann Kaufmann folgten Neuwahlen. Der Hofübergabe auf seinem Betrieb in Dornbirn ließ er nun die Übergabe des Vereins folgen.

Drei Jahren als Experte und weiteren drei Jahren als Obmannstellvertreter folgten 20 Jahre im Amt des Obmanns. Dieses füllte er stets um- und weitsichtig und auch sparsam aus. Dazu kommen bemerkenswerte Geradlinigkeit und Hartnäckigkeit – Eigenschaften, die auch Ehrengast Kammerpräsident Josef Moosbrugger in seinen Grußworten erwähnte. „Beim Johann woascht wenigstens wiasd dra bist!“ stellte dieser anerkennend fest.

Züchterisch hatte er immer ein Auge auf der Ausgewogenheit der Doppelnutzung der Rasse. Das andere Auge war und ist stets offen für Neues, das man in der Zucht berücksichtigen sollte. So leistete er bei vielen Themen wie Hornlosigkeit, Roboter-taugliche Euter oder Eiweißqualität sehr viel Pionierarbeit. Weitblick bewies er auch bei der Gründung von vorarlbergRIND, die unter seiner Obmannschaft zustande kam. Die Organisation von Ausflügen und Lehrfahrten rundeten seine vielseitige Tätigkeit ab. Johann bedankte sich besonders bei seiner Familie und seiner Frau Petra, die all die Jahre stets hinter seiner Tätigkeit standen. Die Entbehrungen, die so ein Amt im Kreise der Familie mit sich bringt, wurden gerne mitgetragen. Ein Blumenstrauß und ein Gutschein wurden ihnen zum Dank dafür überreicht.

Kuno Gmeiner – neuer Obmann

In diese Fußstapfen tritt nun Gmeiner Kuno aus Alberschwende. Er bewirtschaftet mit seiner Familie einen Fleckviehzuchtbetrieb in Alberschwende. Ihm zur Seite stellte die Vollversammlung Lukas Nachbaur, ebenfalls Fleckviehzüchter, aus Fraxern. Neu in den Vorstand wurden Waibel Ernst, Götzis, Winsauer Martin, Dornbirn und Bischof Markus, Schwarzenberg gewählt.

Zuchtleiter Gerhard Fruhauf stellte die neuen Besamungsstiere SPUTNIK, VREDO, MENDES PP und HULK P vor. Er berichtete auch Aktuelles aus der LVV zur Kälbervermarktung und brachte ebenfalls einen kurzen Tätigkeitsbericht. Tierzuchtdirektor Simon Mangard überbrachte seine Grüße und übernahm den Bericht über aktuelle Entwicklungen bei V Rind. Die Ehrungen für die besten Betriebe und Kühe finden auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung von V Rind statt.

Ein interessanter Vortrag über Kälberkrankheiten, Schwerpunkt Atemwegserkrankungen von Mag. Claudia Frei-Freuis sicherte den Teilnehmern eine TGD-Stunde, bevor man zum gemütlichen Teil des Abends überging. Die Eigenheiten der Anatomie der Rinderlunge, Tipps zur Haltung, ausreichende Versorgung mit Biestmilch sowie mit Eisen und Vitaminen sind ihr ein besonderes Anliegen.

Herzlichen Dank allen ausgeschiedenen und neuen Verantwortungsträgern für ihre Tätigkeit im Sinne der Fleckviehzucht und den gelungenen Abend.

Autor: Gerhard Fruhauf, vorarlbergRIND

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