kärntnerrind Generalversammlung 2018

Im Mittelpunkt standen die erfolgreichen Rinderschauen, ein Vermarktungsjahr mit Höhen und Tiefen, die Verleihung des Managementpreises und der Leistungsbericht.
Im Geschäftsjahr 2017 wurden von kärntnerrind 1.456 Mitglieder betreut welche sich mit der Zuchtarbeit von 15 verschiedenen Rinderrassen mit ca. 21.500 Herdebuchkühen beschäftigen. Der Obmann und der Geschäftsführer berichteten über die Neuerungen und zukünftigen Entwicklungen in den Zuchtprogrammen, die Schwierigkeiten in der Vermarktung und die erfolgreichen Präsentationen der Kärntner Rinderzucht auf der Bundesfleckviehschau, der 12. Kärntner Fleischrindermesse und der Kärntner Milch Gebietsrinderschau.
Stolz auf Jungzüchter
Besonders stolz ist kärntnerrind auf die erfolgreichen Jungzüchter. Sie präsentierten im letzten Jahr beim Jungzüchterevent Osttirol und beim Bundesjungzüchterchampionat ihr hervorragendes Können. Den Schulwettbewerb beim Bundeschampionat gewann die LFS Goldbrunnhof unter der Leitung von Ing. Gerald Pirker. Ein herzlicher Dank geht an das Team der Jungzüchter und an Ing. Matthias Auernig, welche im Rahmen der Bundesfleckviehschau 2017 in Maishofen und auf der EuroGenetikschau in Ried die Kärntner Ausstellungstiere rund um die Uhr perfekt betreut haben.
Vermarktungsjahr mit Höhen und Tiefen
Das „Tief“ brachte die Blauzungenkrankheit. Die steirischen Auftreiber blieben aufgrund der verschiedenen Veterinärzonen zum Großteil aus und es kam zu teilweise starken Rückgängen der Auftriebszahlen bei den Zucht- und Nutzviehversteigerungen. Trotz zusätzlicher schwieriger Bedingungen am Milchmarkt stellte sich durch eine zufriedenstellende Steigerung der Durchschnittspreise bei allen weiblichen Kategorien auch ein „Hoch“ ein. Unterstützt wurde diese Entwicklung ab Herbst durch die gute Nachfrage im Export in die Slowakei, nach Ungarn und nach Usbekistan. Leider konnte 2017 der boomende Türkei-Markt wegen der Blauzungenkrankheit nicht mit trächtigen Kalbinnen bedient werden. Dies wird sich auch im heurigen Jahr nicht ändern.
Managementpreis und Leistungsbericht
Ein Höhepunkt der Generalversammlung war die Vergabe der höchsten Auszeichnung der Kärntner Rinderzucht, dem Managementpreis 2017. 13 Betriebe von kärntnerrind nahmen stolz diese Auszeichnung entgegen.
13 Betriebe wurden mit dem Managementpreis ausgezeichnetDie mit dem Managementpreis ausgezeichneten Betriebe
Drei Betriebe mit jeweils drei 100.000-Liter-Kühen
Im Leistungsbericht konnte erfreulicherweise von zahlreichen österreichischen Spitzenplatzierungen, elf neuen 100.000-Liter-Kühen und neun Lebensleistungskühen Fleisch im abgelaufenen Jahr berichtet werden. Besonders hervorzuheben sind die Betriebe Christof Fritzer aus Ferndorf, Heinz Pirker aus Bad St. Leonhard und Johannes Weber aus St. Michael im Lavanttal, auf denen im Jahr 2017 jeweils drei lebende 100.000-Liter-Kühe standen.
Die Besitzer von 100.000-Liter-FleckviehkühenDie Besitzer von 100.000-Liter-Fleckviehkühen
Unter den 10 besten Fleckviehbetrieben in Österreich befinden sich 3 Betriebe aus Kärnten: Karin und Markus Lichtenegger, St. Margarethen im Lavanttal auf Platz 2, Herfried Schlintl, Kappel/Krappfeld auf Platz 4 und Johannes Weber, St. Michael im Lavanttal auf Platz 6 Zusätzlich steht die leistungsstärkste Kuh von Österreich namens JOHANNA mit 1.648 Fett- und Eiweiß-kg am Betrieb Barbara Zarfl in Reichenfels.
kärntnerrind gratuliert allen Züchtern zu ihrer ausgezeichneten Zuchtarbeit und wünscht ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg für Haus und Hof.

Autor: Ing. Ernst Lagger, kärntnerrind

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