ZV Traboch 11.1.2024 – Marktbericht

Zuchtvieh bleibt gefragt!

Die Zuchtrinderversteigerung im Rinderzuchtzentrum Traboch, Steiermark, am 11.01.2024 war mit 221 verkauften Tieren für eine Jänner-Versteigerung ordentlich bestückt. Der Versteigerungsbesuch war gut und das private Interesse gegeben.
Obmann Matthias Bischof konnte die Fa. Schalk, die Fa. Klinger und die Genetic Austria sowie Kunden aus Slowenien bzw. Kroatien begrüßen.
Das Service der Treuhandkäufe über die Mitarbeiter der RIND STEIERMARK stellt ein wichtiges Service für viele Kaufinteressenten dar.

Fleckvieh

Der Absatz bei den Kuhkälbern war sehr rege. Der Durchschnittspreis war repräsentativ für die gute Absatzlage auf den Exportmärkten. Grundsätzlich könnte die Nachfrage auf den Zuchtrindermärkten eine größere Anzahl an Kuhkälbern vertragen. Teuerstes Kuhkalb war eine GS SPUTNIK-Tochter (MV: GS Vigor) von Thomas Grabenbauer aus Fischbach.

Bei den Jungkalbinnen beflügelte eine lebhafte Nachfrage für die Türkei die Absatzlage enorm. Aber auch seitens der Jungviehaufzuchtbetriebe war ein entsprechendes Interesse gegeben. Für die Märkte im Frühjahr ist mit einer sehr guten Nachfrage zu rechnen, welche es gilt, entsprechend zu nützen. Den höchsten Preis in der Kategorie der Jungkalbinnen erzielten zwei mischerbig hornlose Tiere von Ebner Ruth, Gaal: eine GS EPOSCH-Tochter (MV: MOUNTENM Pp*) und eine WALIENTE PP-Tochter (MV: GS Hesse).

Mit 63 verkauften Jungkühen konnte man am Standort nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ ein positives Ausrufezeichen setzen. Durchwegs befanden sich die Jungkühe jenseits der 30-kg-Marke und entsprachen so den Kundenwünschen. Trotz einer guten Inlandsnachfrage war aber zu bemerken, dass die Exportnachfrage nach Slowenien und Kroatien marktstabilisierend wirkte. Eine GS HOFSTATT-Tochter (MV: Zepter) von Seidl Gottfried aus Neumarkt wechselte zum Tageshöchstpreis den Besitzer.

Bei den trächtigen Kalbinnen war der Absatz großteils durch drei Viehhandelsfirmen bestimmt. Die doch erkennbare Preisdifferenzierung war anhand der Eignung für die entsprechenden Destinationen erklärbar. Um den höchsten Preis in dieser Kategorie wurde eine HANSI-Tochter (MV: Romeo) von Jöbstl Josefine, St. Martin im Sulmtal, verkauft.

Eine GS HOFSTATT-Tochter (MV: Zepter) von Seidl Gottfried aus Neumarkt wechselte zum Tageshöchstpreis von 4.000 Euro den Besitzer.

GS HOFSTATT-Tochter FRANZI (MV: Zepter) von Seidl Gottfried aus Neumarkt

Um den höchsten Preis in der Kategorie der Kalbinnen wurde eine HANSI-Tochter von Jöbstl Josefine, St. Martin im Sulmtal, verkauft.

HANSI-Tochter HEIKE von Jöbstl Josefine, St. Martin im Sulmtal

Preisstatistik Fleckvieh

Preise netto in Euro, in Klammer die  Anzahl der verkauften Tiere

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen der Rinderzucht Steiermark:

  • Donnerstag, 1. Februar in Greinbach
  • Dienstag, 13. Februar in St. Donat
  • Donnerstag, 7. März in Traboch

Autor: Georg Steiner, Rind Steiermark