Fast drei Jahrzehnte Funktionärsarbeit hinterlassen Spuren. In Kärnten, in Österreich und weit darüber hinaus hat Ing. Sebastian Auernig die Rinderzucht nicht nur begleitet, sondern aktiv geformt.
Ing. Sebastian Auernig prägte die Kärntner Rinderzucht seit 1998 in verschiedenen Funktionen aktiv – zunächst im Aufsichtsrat und später im Vorstand. Seit seiner Wahl zum Obmann vom Kärntner Rinderzuchtverband und der Genossenschaft Zollfeldhalle- Vermarktungszentrum im Jahr 2008 steht sein Name für Veränderung mit Augenmaß. Die Jahre danach waren geprägt von Modernisierung, Strukturreformen und mutigen Entscheidungen. Projekte wie die Aufzuchtstation am Schulgut Weindorf, die Neuausrichtung der Vermarktung oder schließlich die Gründung von caRINDthia und der Neubau des Samenshops zeigen: Hier war jemand am Werk, der nicht verwaltet, sondern gestaltet.
Als Obmann der RINDERZUCHT AUSTRIA sowie Präsident der Europäischen Fleckviehvereinigung war Auernig weit über Kärnten hinaus egnagiert. Er ist der Obmann von Fleckvieh Austria, Obmann des AAC und Präsident der Weltsimmental Vereinigung. Sein Wirken trug und trägt wesentlich dazu bei, die österreichische Rinderzucht national wie international erfolgreich zu positionieren. Parallel dazu wirkt er als Direktor der LFS Althofen und setzt mit dem Schulgut Weindorf neue Maßstäbe in der Ausbildung und der Fleischrinderzucht.
Als Züchter blieb er stets Praktiker mit Leidenschaft Doch Auernigs Stärke lag nie nur in Titeln oder Funktionen. Es war seine ruhige, verbindende Art, die Menschen zusammengebracht und Probleme konstruktiv gelöst hat, bei Sitzungen ebenso wie bei Gesprächen am Vorabend.
Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und sagen ein herzliches Dankeschön.
Ing. Sebastian Auernig wurde für seine Verdienste als Obmann von caRINDthia geehrt
Autor: caRINDthia







