Kälbermarkt Regau 01.06.2026 – Marktbericht
Kälber bleiben gefragt
Bei der Kälberversteigerung am 1. Juni 2026 in Regau (Oberösterreich) war der Auftrieb der Jahreszeit entsprechend durchschnittlich. Insgesamt wurden 382 Kälber aufgetrieben, welche restlos verkauft wurden. Mehrere bäuerliche Käufer sowie die anwesenden Handelsfirmen sorgten für einen flotten Versteigerungsverlauf und zufriedenstellende Preise. Auch diesmal waren wieder Fleischrassekreuzungen extrem gefragt und erzielten dementsprechende Preise. Höchstpreise von € 14,60 netto gab es quer durch alle Gewichtsklassen.
Es wird auch in den nächsten Wochen mit einer guten Nachfrage nach gut mastfähigen Kälbern gerechnet. Gerade in Zeiten starker Nachfrage ist es wichtig, ein entsprechendes Angebot an Einstellkälbern für die heimische Rindermast bereitstellen zu können.
288 Stierkälber kosteten bei einem Durchschnittsgewicht von 93 Kilogramm durchschnittlich € 9,82 netto je Kilogramm (+0,31), was einen Bruttopreis von € 1.031,92 je Kalb bedeutet, wobei für sehr gute Qualitäten Preise bis € 14,60 netto erzielt wurden. Fleckviehkälber kosteten bis 90 Kilogramm im Schnitt € 10,30, bis 100 Kilogramm € 10,00, bis 110 Kilogramm € 9,76 und bis 120 Kilogramm € 8,95. Über 50 Prozent der angebotenen Kälber wurden von den Firmen Wiestrading GmbH, Österr. Rinderbörse GmbH und Agrarmarketing Gerner angekauft. Größere Mengen kaufte auch die Firmen Kaufmann Agrar, Purkhauser sowie einige regionale Mäster.
Bei den 77 angebotenen weiblichen Nutzkälbern war das Preisniveau ebenfalls deutlich ansteigend. Speziell gut entwickelte Fleischrassekreuzungen waren sehr gefragt und erzielten Preise bis € 11,70 netto. Das Preisband reichte je nach Qualität von € 3,60 bis € 11,70. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 90 Kilogramm betrug € 9,22 netto (+1,06).
Die 17 angebotenen weiblichen Zuchtkälber waren preislich ebenfalls ansteigend. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 102 Kilogramm betrug € 917,27. Den Höchstpreis von rund € 1.050,- brutto erzielte der Zuchtbetrieb Kirchweger Margit aus Steinbach am Ziehberg für ein sehr gut entwickeltes und genetisch hornloses HARDROCK PP*-Kalb aus einer leistungsstarken MAHANGO Pp*-Tochter.
Preisstatistik
Preise pro Kilo in Euro, netto




