KM Ried 03.08.2026 – Marktbericht

Unsicherheiten führten zu weiterem Preisrückgang

Bei der Kälberversteigerung am 3. August in Ried i.I. (Oberösterreich) kam es aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der Unsicherheit am Schlachtrindermarkt wieder zu einem deutlichen Preisrückgang. Die Futtersituation in Österreich bzw. in ganz Europa führt zu deutlichen Verschiebungen auf den Absatzwegen. Es wurden 481 Kälber versteigert, welche diesmal zu 60 Prozent von privaten Käufern erworben wurden. Das Kaufinteresse war trotz der unsicheren Lage gegeben. Der Anteil der von Firmen gekauften Kälbern sank auf 40 Prozent.

Bei den Fleckviehstierkälbern verringerte sich der Durchschnittspreis auf € 7,42 netto bei einem Gewicht von 98 kg. In allen Gewichtsklassen kam es zu deutlichen Preisrückgängen. Qualitativ hochwertige Kälber konnten Preise bis € 9,00 netto erreichen. Die Preisspanne war sehr groß in Abhängigkeit der Qualität.

Bei den weiblichen Kälbern kam es zu Preissteigerungen. Es waren deutlich mehr private Käufer anwesend als zuletzt, womit die Versteigerung flott verlief. Der Durchschnittspreis bei den weiblichen Zuchtkälbern lag bei € 6,70 netto. Einige züchterisch interessante Kälber wurden von Züchtern aus Kärnten und Salzburg erworben. Das teuerste Kalb war eine sehr gut entwickeltes HELI-Kalb aus einer SUNRISE-Tochter vom Betrieb Wallner aus St. Roman.

Preisstatistik – Fleckvieh

Preise pro Kilo in Euro, netto

KM Ried 03.08.2026

Der nächste Zuchtkälber- und Nutzkälbermarkt des FIH:
Montag, 17. August
Versteigerungsbeginn 10.30 Uhr

Die nächste Zuchtrinderversteigerung des FIH:
Dienstag, 8. September

Autor: B. Seifried, FIH