KM Ried 07.01.2026 – Marktbericht
Frostige Temperaturen frieren Preise ein
Bei frostigen Temperaturen fand die erste Kälberversteigerung des Jahres am 7. Jänner in Ried (Oberösterreich) statt. 517 Kälber wechselten den Besitzer. Das Interesse der Bäuerinnen und Bauern war bei diesen Temperaturen sehr verhalten. Der Anteil der von den Firmen erworbenen Kälbern war deshalb mit 66 Prozent ungewöhnlich hoch. Die mit Abstand meisten Kälber wurden von der Firma Wiestrading, gefolgt von den Firmen Agrarmarketing Gerner und der Österreichischen Rinderbörse angekauft. Das Preisniveau der letzten Märkte des Jahres 2025 konnte nicht erreicht werden. Im Vergleich zum Jahresauftakt 2025 haben sich die Preise aber um circa 50 Prozent verbessert! Man kann mit dem Jahresauftakt deshalb durchaus zufrieden sein.
Der Durchschnittspreis bei der stärksten Kategorie, den Fleckviehstierkälbern, reduzierte sich um 30 Cent auf € 7,51 netto je Kilogramm, bei einem Durchschnittsgewicht von 100 Kilogramm. Bei den weiblichen Zuchtkälbern konnte der Durchschnittspreis des letzten Marktes von € 6,36 netto gehalten werden. Einen deutlicheren Preisrückgang mussten die Verkäufer der Fleischrasse-Kreuzungskälber in Kauf nehmen. Wir gehen davon aus, dass sich in den nächsten Wochen, dem üblichen Verlauf der Jahreszeit entsprechend, die Kälberpreise verbessern werden.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




