KM Ried 08.06.2026 – Marktbericht
Rückläufiges Angebot führt zu Preissteigerungen
In Ried (Oberösterreich) wurden bei der Versteigerung am 8. Juni insgesamt 464 Kälber vermarktet. Das, um diese Zeit nicht unübliche, rückläufige Angebot in Österreich führt derzeit zu Preissteigerungen bei den Stierkälbern. Sehr ähnlich verhält sich die Marktlage in Bayern. Auch dort sind die Kälberpreise in den letzten Wochen deutlich angestiegen.
Bei den Stierkälbern kam es durch die rege Nachfrage der heimischen Firmen und Mäster zu einer Preissteigerung auf € 10,07 netto, bei einem Durchschnittsgewicht von 99 Kilogramm. Die Höchstpreise lagen bei über € 12,– netto. Am gefragtesten waren die Kälber mit einem Gewicht im Bereich zwischen 80 und 100 Kilogramm. Von den Käufern erhielten wir eine sehr positive Rückmeldung auf die Qualität der angebotenen Stierkälber.
Bei den Kuhkälbern konnte das sehr gute Preisniveau der letzten Versteigerung nicht gehalten werden. Der Durchschnittspreis bei den weiblichen Zuchtkälbern reduzierte sich um 25 Cent auf € 7,18 netto.
Die Bündelung des Angebotes auf der Kälberversteigerung bietet den Käufern eine sehr gute Auswahlmöglichkeit. Für die Verkäufer ist die Kälberversteigerung die beste Möglichkeit, ihre Tiere zu vermarkten.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




