KM Ried 16.03.2026 – Marktbericht
Kälber im Inland sehr gefragt
Bei der Kälberversteigerung am 16. März 2026 in Ried (Oberösterreich) wurden 571 Kälber verkauft. Durch die überdurchschnittlichen Preise hat das Angebot auf den Versteigerungen in Ried zugenommen. Auffällig war bei der letzten Versteigerung, dass von den Firmen Agrarmarketing Gerner, Wiestrading, Österreichische Rinderbörse und Viehzentrum Mining ein größerer Anteil als sonst üblich, nämlich 69 Prozent der Kälber, angekauft wurde. Bis auf wenige Kälber blieben alle Tiere im Inland.
Die zuletzt immer wieder durchgeführten Exporte nach Polen spielten keine Rolle. Aus der Sicht der Verkäufer ist der weitere, für diese Jahreszeit nicht unübliche, Preisanstieg zu sehen. Die Fleckviehstierkälber verbesserten sich im Durchschnittspreis auf € 10,59 netto, bei einem durchschnittlichen Gewicht von 101 Kilogramm. Auffallend war, dass vor allem Kälber unter 100 Kilogramm im Preis deutlich anzogen. Kälber mit einem Gewicht von über 120 Kilogramm mussten hingegen einen Preisrückgang in Kauf nehmen. Ein weiterer Anstieg im Durchschnittspreis konnte auch bei den Fleischrassekreuzungskälbern beobachtet werden. Höchstpreise bis zu € 14,00 netto konnten erzielt werden.
Bei den Kuhkälbern war die Nachfrage ebenfalls sehr lebhaft. Der Durchschnittspreis hat sich im Vergleich zum letzten Markt leicht verbessert.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




