KM Ried 19.01.2026 – Marktbericht
Gute Auswahlmöglichkeit in Ried
Bei der Kälberversteigerung am 19. Jänner in Ried (Oberösterreich) stand den Käufern wieder ein großes Angebot zur Verfügung. Die Käufer schätzen die gute Auswahlmöglichkeit in Ried, womit sehr einheitliche Gruppen gekauft werden können. Die Einstallbereitschaft privater Mäster war im Vergleich zur letzten Versteigerung wieder höher. Der Anteil von den Firmen Wiestrading, Agrarmarketing Gerner und Österreichische Rinderbörse gekauften Kälbern hat sich auf 48 Prozent reduziert. Der FIH rechnet auch in den nächsten Wochen mit einer guten Nachfrage und ersucht alle Betriebe die Kälbervermarktung über die Versteigerung zu nutzen.
315 Fleckviehstierkälber erzielten einen Durchschnittspreis von € 8,39 netto, bei 101 Kilogramm. Der Preisanstieg beträgt 89 Cent/Kilogramm im Vergleich zur letzten Versteigerung. Die Preisspanne war aufgrund der sehr unterschiedlichen Qualität wieder sehr groß. Die Höchstpreise bis € 9,50 netto wurden für qualitativ hochwertige Kälber bezahlt. Wir empfehlen daher, besonders auf die Kälbergesundheit zu achten, um eine hohe Wertschöpfung zu erzielen.
Die weiblichen Kälber waren ebenfalls mit einer besseren Nachfrage konfrontiert. Der Durchschnittspreis bei den Zuchtkälbern erhöhte sich um 17 Cent auf € 6,53 netto pro Kilogramm.
Vor allem die Entwicklung der Kälber erfüllte die Käuferwünsche. Die weiblichen Nutzkälber konnten sich ebenfalls steigern und erzielten durchschnittlich € 6,42 netto bei 93 Kilogramm.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




