KM Ried 20.07.2026 – Marktbericht

Preisanpassung bei Kälbern

Bei der Kälberversteigerung am 20. Juli in Ried i.I. (Oberösterreich) kam es in allen Kategorien zu Preisanpassungen. Das Angebot war wieder sehr groß und es konnten 500 Kälber verkauft werden. Im Vergleich zur letzten Versteigerung waren deutlich weniger private Mäster anwesend, womit der Anteil von Firmen gekauften Kälbern auf 70 % stieg. Die meisten Kälber wurden von der Firma Wiestrading, gefolgt von der Österreichische Rinderbörse und Zupfinger Livestock erworben.

Die Fleckviehstierkälber konnten den Durchschnittpreis der letzten Versteigerung nicht halten. Der Durchschnittspreis verringerte sich auf € 9,21 netto, bei einem Gewicht von 97 kg. Kälber bester Qualität konnten wieder Höchstpreise bis € 10,80 netto erzielen. Wir empfehlen daher, in den kommenden Wochen besonderes Augenmerk auf die Kälberentwicklung zu legen. Der Rückgang kam nicht unerwartet, da es auch auf anderen Standorten zu Preisanpassungen kam. Wir rechnen aber weiterhin mit einer guten Nachfrage, wenngleich die hohen Preise der letzten Wochen nicht mehr erreicht werden.

Bei den weiblichen Kälbern kam es im Vergleich zur letzten Versteigerung ebenfalls zu Korrekturen. In Abhängigkeit der Qualität kam es zu deutlichen Preisunterschieden. Der Durchschnittspreis bei den Nutzkälbern lag bei € 6,11 netto und bei den Zuchtkälbern bei € 6,58 netto.

Preisstatistik – Fleckvieh

Preise pro Kilo in Euro, netto

KM Ried 20.07.2026

Der nächste Zuchtkälber- und Nutzkälbermarkt des FIH:
Montag, 3. August
Versteigerungsbeginn 10.30 Uhr

Die nächste Zuchtrinderversteigerung des FIH:
Dienstag, 28. Juli

Autor: B. Seifried, FIH