KM Ried 26.05.2026 – Marktbericht
Kälberpreise gleichbleibend
Bei der Kälberversteigerung am 26. Mai in Ried (Oberösterreich) wurden 471 Kälber verkauft. Wie immer um diese Jahreszeit sind die Kälbermengen rückläufig. Neben den anwesenden Firmen waren auch wieder zahlreiche heimische Mäster anwesend und sorgten für eine flotten Versteigerungsverlauf. Besonders hervorzuheben ist die Qualität der angebotenen Kälber, welche von den Käufern geschätzt wird.
285 Fleckviehstierkälber waren im Durchschnittspreis nahezu unverändert bei € 9,74 netto, bei einem Gewicht von 100 kg. Die leichteren Kälber profitierten von Preiszuwächsen, wohingegen die schwereren Kälber im Vergleich zur letzten Versteigerung günstiger waren. Qualitativ hochwertige Kälber mit besten Masteigenschaften konnten wieder Höchstpreise bis € 11,70 netto erzielen. Die Preisspanne war wieder sehr groß in Abhängigkeit der Qualität.
Eine Preissteigerung konnte bei den Fleischrassekreuzungen beobachtet werden, welche vor allem bei Kreuzungen der Rasse Weiß-Blauer-Belgier für Höchstpreise sorgte. Für besonders gut entwickelte Kälber in den leichteren Gewichtsklassen lagen die Höchstpreise bei € 12,70 netto.
Bei den weiblichen Kälbern konnte das Preisniveau nicht ganz gehalten werden, wobei die Preisunterschiede ziemlich groß waren. Die Verkäufer von gut entwickelten Kälbern konnten sich trotzdem über zufriedenstellende Preise freuen.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




