KM Ried 27.10.2026 – Marktbericht
Treue Marktbeschicker werden belohnt
Bei der Kälberversteigerung am 27. Oktober in Ried (Oberösterreich) wurden 562 Kälber verkauft. Im Vergleich zum letzten Markt waren wieder mehr private Käufer anwesend, wodurch der Marktverlauf deutlich lebhafter war. Nur rund 30 % der Kälber erwarben die Firmen Wiestrading, Agrarmarketing Gerner und die Österreichische Rinderbörse. Vor allem in den nächsten Monaten wird es wichtig sein, auf eine gute Kälberqualität zu achten. Die saisonal erhöhte Kälbermenge und die in Österreich verfügbaren Mastplätze tragen dazu bei, dass für schwächere Qualitäten ein größerer Preisdruck entsteht und somit die Preisspreizung weiterhin groß sein wird.
Die Fleckviehstierkälber erlösten durchschnittlich € 8,45 netto, bei einem Gewicht von 99 kg. Preissteigerungen konnten in allen Gewichtsklassen beobachtet werden. Das optimale Verkaufsgewicht, was auch von den Käufern immer wieder gewünscht wird, liegt bei 80 kg bis 100 kg. Die höchsten Durchschnittspreise waren ebenso in dieser Kategorie zu verzeichnen. Generell empfehlen wir in den Wintermonaten, die Kälber über 80 kg zur Vermarktung zu bringen.
Der Marktverlauf bei den Fleischrassekreuzungskälbern war aufgrund der Nachfrage der Firmen, aber auch von einigen privaten Käufern sehr lebhaft. Der Durchschnittspreis stieg auf € 9,54 netto, bei einem Gewicht von 98 kg.
Die Zuchtkälber konnten den Durchschnittspreis der letzten Versteigerung nahezu halten. Verschiebungen gab es aber bei den Preisen in den einzelnen Gewichtsklassen. Kälber mit sehr guten Abstammungen und guten Mutterleistungen konnten sich vom Durchschnittspreis deutlich abheben. Ein Preisunterschied zu den weiblichen Nutzkälbern war diesmal nicht vorhanden.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




