KM Ried 30.03.2026 – Marktbericht
Sehr erfreuliches 1. Quartal
Mit der Kälberversteigerung am 30. März 2026 in Ried (Oberösterreich) wurde das 1. Quartal des noch jungen Jahres 2026 bereits abgeschlossen. Der leichte Preisrückgang bei allen Kategorien bei der aktuellen Versteigerung ändert nichts an der Tatsache, dass die Preise im 1. Quartal 2026 deutlich über dem Niveau der Vorjahre liegen.
Bei der Versteigerung am 30. März wurden über 600 Kälber angeboten und erneut sehr flott vermarktet. Der Anteil, der von den Firmen erworbenen Tiere betrug 52 Prozent. Zur sehr lebhaften Versteigerung trugen auch die Käufe der Mäster aus der Region wesentlich bei. Es sind auch mehr Aufträge für Treuhandkäufe als zuletzt eingegangen.
Der Durchschnittspreis bei den Fleckviehstierkälbern betrug, bei einem Durchschnittsgewicht von 98 Kilogramm, € 10,46 netto. Die Preisdifferenzierung, in Abhängigkeit des Gewichtes und der Qualität, entsprach den Erwartungen. Bei den Firmen war vor allem das größere Angebot der leichteren Kälber unter 100 Kilogramm sehr gefragt. Spitzenpreise bis über € 14,– pro Kilogramm wurden erneut für die Kreuzungskälber mit der Rasse Weiß Blaue Belgier bezahlt.
Etwas unter den Preiserwartungen blieben die Erlöse für die weiblichen Zuchtkälber. Diese erzielten bei einem Durchschnittsgewicht von 105 Kilogramm € 7,64 netto. Auffallend ist, dass derzeit nur in Ausnahmefällen eine Preisdifferenzierung zwischen weiblichen Zuchtkälbern und weiblichen Nutzkälbern gegeben ist.
Auch wenn die derzeitig rückläufigen Preise bei den Maststieren zu einer Verunsicherung führen, gehen wir davon aus, dass auch auf den nächsten Kälbermärkten sehr zufriedenstellende Preise erzielt werden können. Die Kälberversteigerung bleibt die beste Option für die Vermarktung Ihrer Tiere.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




