Wie bereits vor 14 Tagen wurde auch in dieser Woche der Kälbermarkt getrennt vom Nutzrindermarkt abgehalten. Über 500 vermarktete Kälber und knapp 200 Großrinder spiegeln die Notwendigkeit dieser Trennung deutlich wider.
In der Kategorie der Stierkälber konnte das Preisniveau der letzten Märkte nicht ganz gehalten werden. Das Angebot an Stierkälbern steigt in Österreich derzeit massiv an, während die Nachfrage etwas schwächer ausfällt. Gestützt durch umfangreiche Verbringungen in den EU-Raum konnte der Markt jedoch vollständig geräumt und zu marktkonformen Preisen umgesetzt werden.
Bei den Kuhkälbern konnten sich die Fleischrassekreuzungen preislich nicht mehr so deutlich abheben wie zuletzt. Dennoch zeigte sich die Preisbildung insgesamt gut.
Die Einsteller präsentierten sich überwiegend in sehr guter Qualität. Die Preisbildung war im Verhältnis zu den teilweise hohen Gewichten zufriedenstellend.
Die Einstellkalbinnen waren – wie bereits vor zwei Wochen – erneut enorm rege nachgefragt. Besonders die Nachfrage aus Italien beflügelt dieses Segment nachhaltig.
Der Durchschnittspreis für Futter- und Schlachtkühe blieb nahezu unverändert. Ausreißer nach oben oder unten waren diesmal kaum zu verzeichnen.
Preisstatistik
Preise pro Kilo in Euro, netto




