Am 15. Oktober 2026 fand die 1032. Versteigerung in Maishofen (Salzburg) statt und verzeichnete einen Auftrieb von 279 Kühen der Rassen Fleckvieh (211), Pinzgauer (37), Holstein (28), Jersey (1) und Brown Swiss (2) sowie 52 Zuchtkälbern und Jungrindern.
Vorstandsvorsitzender Hannes Hofer konnte bei schönstem Herbstwetter wieder etliche Handelsfirmen, bäuerliche Käufer und Besucher begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Landesrat Max Aigner, der in seinen Grußworten die große Bedeutung des Vermarktungsstandortes Maishofen für die Bauern im Land Salzburg hervorhob.
Die Qualität der Tiere war diesmal unterschiedlicher und auch der Futterzustand war etwas ungleich. Das Interesse der Käufer war verhaltener als zuletzt. Die Tatsache, dass für die Verbringung nach Deutschland weiter ein negativer Blauzungentest nötig ist, hielt deutsche Kunden von der Versteigerung fern. Die Preisbildung war sehr differenziert und qualitätsbezogen.
Gute Qualitäten mit entsprechender Milchleistung konnte zufriedenstellende Preise erzielen. Für Kühe mit schwächerer Milchleistung mussten großteils deutliche Preisrückgänge hingenommen werden. Die Durchschnittspreise gaben im Vergleich zu den letzten Versteigerungen deutlich nach. In Anbetracht der Situation muss man aber mit den erzielten Durchschnittspreisen zufrieden sein. Das mittlere Angebot an Zuchtkälbern konnte zu befriedigenden Preisen verkauft werden.
Den Bestpreis bei den Mehrkalbskühen erzielte eine harmonische Zweitkalbskuh vom Betrieb der Betriebsgemeinschaft Knollgut aus Goldegg. Diese euterstarke Tochter des Montbeliarde-Stieres OLIFLY mit 42 kg Tagesgemelk wurde von der Staufer GesbR in Zipf ersteigert.
Den Spitzenpreis bei den Jungkühen und gleichzeitig Tageshöchstpreis sicherten sich gleich zwei Kühe. Die elegante MABUSO-Tochter mit 36 kg Tagesmilchmenge vom Betrieb Julia u. Anton Ganitzer, Andex aus Großarl, sicherte sich die Fa. Puschtra Vieh aus Südtirol. Eine sehr leistungsstarke Tochter des Montbeliarde-Stieres NOELCERNEU mit 40 kg Tagesmilchmenge vom Betrieb Georg Mayr, Ganzenhub aus Goldegg, ersteigerte Maria u. Klaus Pühringer aus Lembach im Mühlkreis.
Den Spitzenpreis bei den Zuchtkälbern erreichte ein interessantes Fleckvieh-Kalb (V: Megafit Pp*, MV: GS Hardy) vom Betrieb Bernhard Höllbacher, Pfeiffer aus Adnet. Dieses genotypisierte Kalb mit soliden genomischen Zuchtwerten (GZW 133, MW 118, F 111, E 114) wurde von der Fa. Puschtra Vieh aus Südtirol erworben.
Den Spitzenpreis bei den Jungkühen erzielte die MABUSO-Tochter mit 36 kg Tagesmilchmenge vom Betrieb Julia u. Anton Ganitzer, Andex aus Großarl
Der zweite Tageshöchstpreis ging an die Jungkuh mit 40 kg Tagesmilchmenge vom Betrieb Georg Mayr, Ganzenhub aus Goldegg
Den Bestpreis bei den Mehrkalbskühen erzielte die Zweitkalbskuh vom Betrieb der Betriebsgemeinschaft Knollgut aus Goldegg mit 42 kg Tagesgemelk
Die WORLDCUP-Tochter vom Betrieb Weiß Hedwig, Zandl, Großarl war ebenfalls unter den gefragtesten Kühen auf der Versteigerung
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro








