Bei der Zuchtrinderversteigerung am 5. Mai in Ried i.I. (Oberösterreich) wurden deutlich weniger Tiere angeboten als zuletzt. Bei den trächtigen Kalbinnen ist dies auf Ab-Hof-Ankäufe zurückzuführen, die im Vorfeld der Versteigerung für einen Export in die Schweiz stattgefunden haben. Bei den Kühen wird, zum Nachteil der Versteigerung, die Vermarktung von Betrieb zu Betrieb in der Region immer beliebter.
Das Ziel, das Angebot der Jungkühe auf den Versteigerungen zu erhöhen, wurde bisher nicht erreicht. Das knappe Angebot wurde flott versteigert. Den Höchstpreis erzielte eine sehr korrekte HALBMOND Pp*-Tochter vom Betrieb Schrems aus Mettmach.
Bei den trächtigen Kalbinnen waren die Preisunterschiede in Abhängigkeit der Qualität und der Entwicklung der Tiere erneut sehr groß. Bis auf wenige Tiere wurden alle zu den gebotenen Preisen verkauft. Der Durchschnittspreis blieb mit € 2.837,- im Vergleich zur letzten Versteigerung nahezu unverändert. Den Höchstpreis von € 3.400,- erzielte eine sehr gut entwickelte WINDSPIEL-Tochter vom Betrieb Renzl aus Handenberg. Die Kalbin wurde durch die geneticAustria für den Export nach Spanien erworben.
Mit den steigenden Temperaturen werden die Exporte in den nächsten Wochen zurückgehen. Im Sommer ist mit keinen nennenswerten Ankäufen zu rechnen, weshalb die Möglichkeiten im Mai unbedingt genützt werden sollen.
Um 3.400 Euro netto wurde vom Betrieb Schrems aus Mettmach eine sehr korrekte Jungkuh des Stieres HALBMOND Pp* verkauft.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro





