Bei der letzten Versteigerung vor der Bundesfleckviehschau waren vor allem die trächtigen Kalbinnen sehr gefragt. Mit einem Durchschnittspreis von € 2.992,- netto kann man durchaus zufrieden sein. Im Vergleich zur letzten Versteigerung mussten allerdings leichte Preisrückgänge in Kauf genommen werden. Preisdämpfend wirken sich bereits die höheren Transportkosten aus.
Die angebotenen Jungkühe konnten an die hohe Qualität der letzten Versteigerung nicht ganz heranreichen. Während die Kühe, welche den Vorstellungen der Käufer entsprachen, erneut Preise von über € 3.000,- erzielten, wurden auch einige Tiere zu den gebotenen Preisen nicht abgegeben. Der Durchschnittspreis reduzierte sich auf € 2.753,- netto. Den Höchstpreis von € 3.350,- erzielte eine genetisch mischerbig hornlose MEMBRAN Pp*-Tochter vom Betrieb Bogner aus Utzenaich.
Bei der Versteigerung der trächtigen Kalbinnen wechselten 202 Tiere den Besitzer. Die Exportquote betrug fast 100 Prozent. Von den Firmen Klinger und Schalk wurden Kalbinnen für den Export nach Algerien angekauft. Die Firma dePoda erwarb Tiere für den Export nach Italien. Die Preisunterschiede waren größer als zuletzt. Den Höchstpreis von € 3.350,- erzielte eine hervorragend entwickelte WIRBELWIND P*S-Tochter vom Aufzuchtbetrieb Johanna Schwaighofer aus Tarsdorf.
Bereits im Vorfeld der Versteigerung fand ein kleinerer Ankauf für den Export von Jungkalbinnen und Zuchtstieren für den Export in die Schweiz statt.
Von der MERIOL P*S -Tochter EDORA PP* wird bei der Bundesfleckviehschau in Bergland am 21. März ein genetisch mischerbiger KAISER5-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Ranftl, Weng, zum Verkauf angeboten.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro





