Sehr flott verlaufen ist die erste Zuchtrinderversteigerung in Ried (Oberösterreich) im Jahr 2026. Hautverantwortlich für die sehr zufrieden stellenden Preise waren die umfangreichen Ankäufe für Exporte nach Kroatien, Spanien, Bosnien und Algerien.
Die angebotenen Stiere waren in der Entwicklung noch sehr jugendlich. Die Erwartungen der Käufer sind, dass die Stiere sofort im Natursprung eingesetzt werden können. Dies zeigte sich auch in der Preisbildung. Den Höchstpreis von € 4.000,- erzielte ein vom Betrieb Faschang aufgezogener, genetisch hornloser SNOWMAN–Sohn, gezüchtet vom Betrieb Schmidseder, Enzenkirchen.
Klein aber fein war das Angebot bei den Jungkühen. Mit einem Durchschnittspreis von € 3.046,- konnte das Preisniveau des letzten Marktes nahezu gehalten werden. Ein Ankauf der genetic Austria von Kühen bester Qualität für den Export nach Kroatien wirkte sich positiv auf die Preise aus. Den Höchstpreis von € 3.350,- erzielte eine sehr elegante GS DEFACTO-Tochter vom Betrieb Pötzelsberger aus Seeham.
Die angebotene Qualität bei den trächtigen Kalbinnen entsprach in der Leistungsfähigkeit, Trächtigkeit und Entwicklung den Erwartungen der Käufer. Die 147 angebotenen Kalbinnen brachten ein durchschnittliches Gewicht von 670 Kilogramm auf die Waage. Der Durchschnittspreis verbesserte sich auf € 3.090,-. Einige besonders gut herausgebrachte Kalbinnen erzielten Preise von über € 3.500,-. Die meisten Tiere wurden durch die Firmen Klinger und Schalk für den Export nach Algerien erworben. Für die Preisbildung waren auch die Ankäufe der genetic Austria für Exporte nach Bosnien und Kroatien sehr wichtig.
Von der Genetic Austria wurde ein sehr gut entwickelter genetisch hornloser WIRBELWIND P*S – Sohn, gezüchtet vom Betrieb Anzengruber Florian aus Pram, für den Export nach Spanien angekauft.
Hervorragend präsentierte sich die Kollektion der Jungkühe, welche von der Genetic Austria für den Export nach Kroatien erworben wurde.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro






