ZV Ried 18.11.2025 – Marktbericht

Weibliche Zuchtrinder sehr gefragt

Sehr flott verlief die Versteigerung am 18. November in Ried (Oberösterreich). Das Angebot bei den weiblichen Zuchtrindern war kleiner als zuletzt. Die Preise haben sich sowohl bei den Erstlingskühen als auch bei den trächtigen Kalbinnen sehr erfreulich entwickelt. Verantwortlich für die Preissteigerungen im Vergleich zum letzten Markt war die rege Nachfrage durch Käufer aus Bulgarien, Kroatien und Algerien.

Das kleine Angebot der genetisch hornlosen Jungstiere wurde durch Käufer aus der Region für den Natursprung erworben.

Der Durchschnittspreis bei den Erstlingskühen verbesserte sich auf 3.191,- Euro. Ein größeres Angebot wäre sehr wünschenswert. Dieses Segment sollte in Zukunft unbedingt ausgebaut werden, da es auch von den heimischen Landwirten sehr gefragt ist. Den Höchstpreis von 3.520,- Euro erzielte eine HILFINGER-Tochter vom Betrieb Zauner aus Neukirchen/Enknach.

Die leistungsstarke SEHRGUT-Tochter KARMINA vom Betrieb Rieser, Mörschwang wechselte um 3.500,- Euro den Besitzer.

SPARTACUS-Tochter ZOTTA ZV Ried 18.11.2025

Die SPARTACUS-Tochter ZOTTA vom Betrieb Zauner, Tollet, wurde um 3.500,- Euro versteigert.

Bei den trächtigen Kalbinnen hatten die Trächtigkeitsdauer und das Gewicht, aber auch die Leistungen einen wesentlichen Einfluss auf den Preis. Mit Ausnahme einer weniger Tiere wurden alle für den Export angekauft. Die für den Export erworbenen Tiere werden alle auf Blauzungenkrankheit untersucht. Parallel zu den Ankäufen auf den Versteigerungen finden auch Ab-Hof-Ankäufe statt.

Den Höchstpreis von 3.400,- Euro erzielten eine ZASCHKA-Tochter, eine HERZIG-Tochter und eine MAHINDRA P*S-Tochter von den Betrieben Ornetsmüller aus Lohnsburg, Lehner-Dittenberger aus Waizenkirchen und Zauner aus Neukirchen/Enknach.

Preisstatistik Fleckvieh

Preise netto in Euro

Die nächste Zuchtrinderversteigerung in Ried:
Dienstag, 16. Dezember 2025

Die nächsten Zuchtkälber- und Nutzkälberversteigerungen in Ried:
Montag, 24. November 2025
Dienstag, 9. Dezember 2025

Autor: Dr. Josef Miesenberger, FIH