Bei den beiden Versteigerungen am 10. März in Imst und am 11.März in Rotholz war die aktuelle Milchmarktsituation in der qualitätsbezogenen Bezahlung deutlich spürbar.
In Rotholz wurden 362 Tiere aller Rassen aufgetrieben. Die angebotenen Tiere präsentierten sich in unterschiedlicher Qualität. Die Fleckviehviehjungkühe waren gut nachgefragt und steigerten sich im Durchschnittspreis auf über 3.000 Euro.
Auch bei den Kalbinnen gestaltete sich der Marktverlauf aufgrund der kurzen Trächtigkeiten der angebotenen Tiere schwächer als bei den voran gegangenen Märkten. Das große Angebot an Zuchtkälbern erfreute sich einer guten Nachfrage.
Die Nachfrage heimischer Landwirte nach Zuchtvieh bleibt derzeit gering. So konnten lediglich acht Prozent der Kühe und Kalbinnen an Tiroler Betriebe verkauft werden. Die gedämpfte Nachfrage im Zuge der schwierigen Lage am Milchmarkt macht sich weiterhin bemerkbar, wodurch die Durchschnittspreise des Vorjahres aktuell nicht mehr erreicht werden können.
Positiv wirkt sich jedoch der weiterhin gute Schlachtviehpreis aus, der den Zuchtviehpreisen eine gewisse Stabilität verleiht und diese auf einem akzeptablen Niveau hält.
Den Tageshöchstpreis von 4.260 Euro erzielte der Betrieb Katrin und Johannes Nachtschatten aus Bruck am Ziller für die Zweitkalbskuh MALIBU.
Für seine FV x RF – Jungkuh (V: Sandro Red) erlöste der Betrieb Wechselberger Martin aus Weerberg 4.250 Euro.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto







