Bei der Versteigerung in Imst (Tirol) am 15. September wurden insgesamt 87 Tiere aller Rassen angeboten. Das Preisniveau konnte dabei nicht an die Ergebnisse des Vormonats anschließen. Dies war einerseits auf die etwas schwächere Qualität der angebotenen Tiere und andererseits auf die etwas verschlechterte Nachfrage nach Kalbinnen in ganz Österreich zurückzuführen.
Bei der Versteigerung in Rotholz (Tirol) am 16. September standen 354 Tiere aller Rassen zum Verkauf. Das Angebot an Jungkühen war gegenüber dem vergangenen Markt wieder deutlich größer. Aufgrund der Jahreszeit präsentierten sich die Tiere jedoch in sehr unterschiedlicher Körperkondition.
Die Fleckvieh-Jungkühe wurden zügig versteigert und erreichten nahezu das Preisniveau der vorherigen Auktion. Bei den Mehrkalbskühen waren vor allem wieder die jüngeren Tiere gefragt. Entsprechend gute Qualitäten erzielten dabei sehr zufriedenstellende Preise.
Eine anhaltend starke Nachfrage verzeichneten auch die Fleckviehstiere, die im Durchschnitt 3.264 Euro erreichten.
Auch in Rotholz entwickelte sich die Preissituation bei den Kalbinnen negativ. Für leichtere Kalbinnen mit Trächtigkeiten bis zu sieben Monaten empfiehlt die Rinderzucht Tirol daher weiterhin eine Anmeldung zur Drittlandvermarktung. Gleichzeitig zeigt sich, dass eine gezielte Vorbereitung von Almvieh durch eine angepasste Stallfütterung vor dem Verkauf die Vermarktungschancen und die erzielbaren Erlöse deutlich verbessern kann.
Teuerste Jungkuh war eine EXKLUSIV-Tochter vom Betrieb Reiter Matthias aus Reith bei Kitzbühel mit 3.700 Euro.
Hanspeter Obholzer aus Schwaz erlöste für seine FVxRF-Jungkuh (V: Power Red) einen Zuschlagspreis von 3.550 Euro.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto






