Am 18.02.2026 fand in Rotholz (Tirol) die 3. Versteigerung der Frühjahrsvermarktung statt. Es gab ein besonders großes Angebot an melkenden Kühen. Viele Kühe zeigten sich leistungsbereit und präsentierten sich mit ansprechendem Exterieur. So wurden sie trotz der nicht restlos gefüllten ersten Reihe der Händlerschaft zu guten Preisen verkauft. Der Absatz von Milchkühen nach Italien ist derzeit etwas schwieriger. Grund dafür sind die aktuell niedrigeren Milchpreise. Außerdem haben viele Molkereien in großen Teilen Italiens die Liefermengen eingeschränkt. Das sorgt für eine vorsichtigere Nachfrage. Trotzdem ist Italien der größte Markt für unsere Zuchttiere. So gingen auch dieses Mal wieder über 70 Prozent der Tiere in unser südliches Nachbarland. Für Entlastung sorgten Handelsfirmen sowie Käufer aus Deutschland und Österreich.
Die Fleckvieh-Jungkühe präsentierten sich in durchschnittlicher Qualität und erzielten Preise zwischen 1.800 und 3.400 Euro.
Bei den Mehrkalbskühen waren besonders die Kühe im zweiten Kalb gefragt, die bei ausreichender Milchmenge gute Preise erzielten.
Mit einem Auftrieb von 8 Stieren, wovon 6 Stiere in die Klasse 2 eingeteilt wurden, gab es ein ansprechendes Angebot. Teuerster Fleckviehstier war ein SNOWMAN-Sohn, welcher für 4.000 Euro nach Vorarlberg wechselte.
Bei den Kälbern gab es ein etwas größeres Angebot als zuletzt. Dadurch kam es zu einem leichten Preisrückgang. Besonders die jungen Kälber blieben unter den Erwartungen der Verkäufer. Ältere und gut entwickelte Kälber konnten hingegen zu ordentlichen Preisen verkauft werden.
Für 3.350 Euro wechselte die ZASCHKA-Tochter MILKA vom Betrieb Hölzl Markus aus Westendorf zu einem Tiroler Zuchtbetrieb.
Der Betrieb Zeindl Andreas aus Münster konnte seine FV x RF-Jungkuh für 3.400 Euro verkaufen.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto






