Von einer guten Nachfrage kann von der Versteigerung am 19.11.2025 in Rotholz (Tirol) berichtet werden. Mit einem Auftrieb von 360 Stück gab es bei dieser Vermarktung wieder ein größeres Angebot an Zuchttieren. Vor allem die Kategorien der melkenden Kühe waren gut beschickt. So gab es 182 Fleckvieh-, 24 Brown Swiss-, 36 Holstein- und 3 Jerseykühe in Milch. Die Qualität der Tiere war wieder deutlich besser als auf der Versteigerung zuvor. Besonders gefragt waren die Jungkühe, welche sich in einem guten Futter- und Pflegezustand präsentierten, und dadurch im Preis wieder zulegen konnten.
Auch bei den Fleckviehstieren gab es lange Bieterduelle. Den Spitzenpreis von 6.000.- Euro erlöste ein Biozuchtstier vom Betrieb Niederacher Hans Peter aus Söll, welcher auf einen Zuchtbetrieb ins Oberland wechselte. Bei den Kalbinnen gab es auch bei dieser Vermarktung große Preisunterschiede. So kosteten die schweren gehörnten Kalbinnen wieder deutlich mehr.
Das Angebot an Fleckviehkälbern ist nach wie vor knapp, was sich positiv auf den Preis auswirkt.
Den Tageshöchstpreis von 6.000 Euro erzielte Hans Peter Niederacher aus Söll für seinen Zuchtstier MEVI Pp* (Megastar Pp* x Edelstein).
Mit einem Zuschlagspreis von 4.960 Euro war die HERZKLOPFEN-Tochter BLASS (MV: Manigo) von Andreas Steiner aus Going die teuerste Jungkuh
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto






