Die neue Vermarktungsanlage in Rottenbach (Niederösterreich) wurde bei der Zuchtrinderversteigerung am 29. Oktober 2025 wieder sehr gut von den Züchtern zur Vermarktung ihrer Zuchtrinder genutzt. Das neue Treibsystem und die Marktabwicklung durch den Zuchtverband stellen für die Verkäufer eine doch erhebliche Aufwandsentlastung dar und sorgen somit für hohe Auftriebszahlen. Auch der Besucherandrang war, nachdem die herbstliche Feldarbeit bei den Landwirten größtenteils abgeschlossen ist, sehr stark.
Die aufgetriebenen Erstlingskühe konnten größtenteils problemlos vermarktet werden, wenngleich sich die Preisbildung derzeit doch stärker qualitätsbezogen gestaltet. Für eine Erstlingskuh vom BIO-Zuchtbetrieb Arnhof Gesbr aus Dietweis, mit dem Vater ROLI, wurde mit 3.450 Euro der höchste Preis geboten.
Das umfangreiche Angebot bei den trächtigen Kalbinnen wurde größtenteils von den Firmen Klinger, Schalk und Landvieh angekauft. Die Nachfrage nach trächtigen Kalbinnen für den Export ist auf Grund der Verbreitung der Blauzungenkrankheit nur eingeschränkt gegeben.
Der Durchschnittspreis bei den trächtigen Kalbinnen lag bei 2.631 Euro. Besonders begehrt war eine GS DELUXE-Tochter vom Betrieb Kevin Weber aus Reisling. Die, mit einem Gesamtzuchtwert von 128 genotypisierte, mischerbig hornlose Kalbin, wurde um 4.000 Euro von einem bekannten Zuchtbetrieb aus Oberösterreich erworben.
Für eine BIO-Erstlingskuh mit dem Vater ROLI wurde mit 3.450 Euro der höchste Preis geboten.
Die, mit einem Gesamtzuchtwert von 128 genotypisierte, mischerbig hornlose GS DELUXE-Tochter, wurde um 4.000 Euro versteigert.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro. Die Bio-Tiere sind im unteren Teil der Tabelle zusätzlich ausgewiesen.







