Die Zuchtrinderversteigerung im Rinderzuchtzentrum Traboch (Steiermark) am 07.08.2025 war mit 155 verkauften Tieren etwas kleiner besetzt. Aktuell ist die Nachfrage nach Zuchtvieh in allen Kategorien sehr gut. Das optimale Erntewetter am Versteigerungstag wirkte sich zwar auf die Besucherzahl aus, die anwesenden Gäste waren jedoch durchwegs tatsächliche Kaufinteressenten. Obmann Matthias Bischof konnte Kunden aus Kroatien, Slowenien und Italien begrüßen.
Das Treuhandservice der Rind Steiermark erwies sich erneut als marktstabilisierender Faktor und erfreut sich bei den Käufern zunehmender Beliebtheit.
Fleckvieh
Das kleinere Angebot an Kuhkälbern erzielte mit einem Durchschnittspreis von über 1.000 Euro rasch Absatz. Diese Kategorie könnte ein deutlich größeres Angebot verkraften.
Eher untypisch für diese Jahreszeit verlief die Versteigerung bei den Jungkalbinnen sehr dynamisch. Mehrere Händler in Kombination mit einer soliden privaten Nachfrage sorgten für sehr zufriedenstellende Preise.
Der Absatz der Fleckvieh-Jungkühe war äußerst ansprechend. Nach den etwas gedrückten Preisen bei der letzten Versteigerung in Traboch zog die Preislage diesmal deutlich an. Produktive Jungkühe mit entsprechendem Exterieur erzielten reihenweise Preise jenseits der 3.000 Euro-netto-Marke. Erwähnenswert ist auch, dass die derzeit hohen Schlachtkuhpreise zusätzlichen Rückenwind geben.
Ein kleines Angebot an trächtigen Kalbinnen fand im EU-Raum sowie im Inland zu marktgerechten Preisen Absatz. Die Preisbildung orientiert sich stark an Gewicht und Trächtigkeit.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro, in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere





