Die Zuchtrinderversteigerung im Rinderzuchtzentrum Traboch (Steiermark) am 18.09.2025 war mit 173 verkauften Tieren etwas schwächer besetzt, als es die Anmeldezahlen zunächst erwarten ließen. Das schöne Erntewetter, das einer längeren Schlechtwetterperiode folgte, wirkte sich nicht unbedingt positiv auf die Versteigerung aus. Dennoch zeigte sich die Absatzlage in allen Kategorien gut, auch wenn manche Verkäufer höhere Preise erhofft hätten.
Obmann Matthias Bischof konnte Kunden aus Kroatien und Slowenien begrüßen. Zudem besuchte LK-Präsident Andreas Steinegger die Versteigerung und richtete seine Grußworte an die Züchter. Das Treuhandservice der Rind Steiermark stabilisierte die Marktlage nachhaltig und bildete die Basis für eine marktkonforme Preisfindung.
Die Kälber erzielten einen stabilen Durchschnittspreis von über 1.000 Euro netto. Ein größeres Angebot wäre jedoch wünschenswert gewesen. Ähnlich wie im August waren auch diesmal die Jungkalbinnen sehr gefragt; sie konnten allesamt im Inland zu zufriedenstellenden Preisen abgesetzt werden. Der Absatz bei den Fleckvieh-Jungkühen verlief etwas durchwachsener als zuletzt. Während drei Kühe die 4.000-Euro-Marke netto überschritten, zeigte sich die Nachfrage nach mittleren Qualitäten etwas ruhiger. Ankäufe aus Slowenien sorgten für Preisspitzen, während Käufe aus Kroatien zur Markträumung beitrugen. Bei den trächtigen Kalbinnen war die Preisbildung stark von der körperlichen Entwicklung sowie dem Trächtigkeitsstadium abhängig. Der Durchschnittspreis ist insgesamt als zufriedenstellend zu bewerten, auch wenn rund ein Drittel der Kalbinnen unter 600 Kilogramm Lebendgewicht lag.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro, in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere






