Gutes Werkzeug ist die Basis für gute Arbeit – das gilt auch für die Melkanlage. Damit die Melktechnik tagtäglich zuverlässig funktioniert, sind eine gründliche Reinigung und regelmäßige Wartung unerlässlich.
Je nach Anlagentyp kommen Zirkulations-, Stapel- oder Kochendwasserreinigung zum Einsatz. Allen drei Methoden gemeinsam ist die Kombination aus warmem Wasser, Reinigungsmittel und Krafteinwirkung durch vakuumerzeugte Turbulenzen im Melkzeug.
Sauer oder basisch
Bei der Melkanlagenreinigung werden klassisch abwechselnd saure und basische Reiniger verwendet. Saure Mittel lösen mineralische Ablagerungen wie Kalk, während Laugen Eiweiß- und Fettreste aus der Milch entfernen. Für eine optimale Reinigungswirkung müssen die Angaben zu Konzentration, Waschtemperatur und Einwirkzeit genau eingehalten werden.
Wasserqualität
Für die Reinigung milchführender Bauteile ist Trinkwasser vorgeschrieben. Stammt dieses aus einer eigenen Quelle oder einem Brunnen, gelten Milcherzeuger als „kleine Wasserversorger“ und müssen laut Trinkwasserverordnung alle drei Jahre eine Trinkwasseruntersuchung im verminderten Umfang durchführen lassen.
Die automatische Dosierung sollte richtig eingestellt sein und muss regelmäßig kontrolliert werden, Foto: Gspurning
Sie wollen wissen, welche Probleme auftreten können und wie man sie lösen kann? Den ganzen Artikel mit allen wichtigen Informationen lesen Sie im Fleckvieh Austria Magazin Ausgabe 1/26.
(Auszug aus dem Artikel „Melken mit System – keine Chance für Keime, Schmutz und Kalk“ von B.Ed. Johanna Mandl, Milchwirtschaftsreferat der LK NÖ, Fleckvieh Austria Magazin 1/26)







