Melken mit System

Zitzentauchen und Zwischendesinfektion

Im letzten Beitrag unserer Serie Melken mit System standen die Auswahl geeigneter Zitzengummis und das vollständige Ausmelken im Fokus. Diesmal geht es um Zitzentauchen und Zwischendesinfektion. Regelmäßiges Anwenden geprüfter Dippmittel beugt Euterinfektionen wirksam vor, während eine korrekte Zwischendesinfektion die Übertragung von Erregern verhindert.
Am Markt steht eine breite Auswahl an Dippmitteln zur Verfügung. Bei Eutergesundheitsproblemen sollte die Produktauswahl auf Basis des in der bakteriologischen Untersuchung ermittelten Keimspektrums erfolgen. Unterschieden wird zwischen reinen Desinfektions-, Pflegeund Barrieredippmitteln sowie Kombinationen daraus. Sie sind als gebrauchsfertige, zweikomponentige oder zu verdünnende Präparate erhältlich. Entscheidend ist, dass das eingesetzte Mittel in Österreich zugelassen ist.

Dippmittel können gesprüht oder im Tauchverfahren aufgetragen werden

Dippmittel können gesprüht oder im Tauchverfahren aufgetragen werden, Foto: Mandl

Pflegen versus desinfizieren

Pflegende Dippmittel fördern eine glatte, geschmeidige Zitzenhaut, die sich leichter reinigen lässt und auf der Schmutz schlechter anhaftet. Zitzendesinfektionsmittel enthalten einen desinfizierenden Wirkstoff, der Keime auf der Zitzenhaut sicher abtötet, und müssen vor dem Inverkehrbringen zugelassen werden. Die am häufigsten eingesetzten desinfizierenden Wirkstoffe sind Jodverbindungen, Milchsäure und Chlorhexidin. Diese Wirkstoffe sind bezüglich ihrer Wirksamkeit alle gleichermaßen zu empfehlen.

Sie wollen wissen, welche Verfahren zur Zwischendesinfektion es gibt? Den ganzen Artikel mit allen wichtigen Informationen lesen Sie im Fleckvieh Austria Magazin Ausgabe 6/25.

(Auszug aus dem Artikel „Melken mit System – Zitzentauchen und Zwischendesinfektion“ von Ing. Florian Staudinger und Dr. Marco Horn, beide Milchwirtschaftsreferat der LK NÖ, Fleckvieh Austria Magazin 6/25)

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