ZV St. Donat 02.06.2026 – Marktbericht
Versteigerung mit Höhen und Tiefen
Die Zuchtrinderversteigerung am 2. Juni 2026 in St. Donat (Kärnten) war geprägt von einem sehr kleinen Angebot und einer inhomogenen Nachfrage. Während bei den Kühen und Stieren die heimischen Käufer und der italienische Handel reges Kaufinteresse zeigten, gestaltete sich der Absatz bei den Kalbinnen und Kälbern sehr schwierig.
Das kleine Angebot an Herdebuchstieren fand vollständig seine Abnehmer und erzielte dabei einen Durchschnittspreis von 3.810 Euro. Den Tageshöchstpreis von 4.050 Euro erhielt ein WINTERGOLD P*S-Sohn vom Zuchtbetrieb Oman Peter, Hermagor (Käufer: VZG Klagenfurt).
Der Markt bei den Kühen in Milch war geprägt von einer konstanten Nachfrage und wurde zügig vermarktet. Eine leistungsstarke WIESER-Tochter aus dem Betrieb Veidl Petra und Georg, St. Paul/Lav. wechselte als teuerste Kuh um 3.300 Euro den Besitzer (Käufer: Köstenberger Helmut, Feldkirchen). Die Nachfrage nach leistungsstarken Kühen ist weiterhin gegeben. Die Züchter werden ersucht, diese gute Nachfrage zu nutzen und vermehrt Kühe auf die Versteigerung zu bringen.
Bei den trächtigen Kalbinnen konnten nur hochträchtige Tiere vermarktet werden. Da keine
Exportfirmen anwesend waren, fanden niederträchtige Tiere keinen Käufer.
Die Nachfrage nach Kälbern und Jungkalbinnen war sehr verhalten, wodurch viele Verkäufer nicht bereit waren ihre Tiere zum Zuschlagspreis zu verkaufen.
Den Tageshöchstpreis von 4.050 Euro erhielt ein WINTERGOLD P*S-Sohn vom Zuchtbetrieb Oman Peter, Hermagor.
Eine leistungsstarke WIESER-Tochter aus dem Betrieb Veidl Petra und Georg, St. Paul/Lav. wechselte als teuerste Kuh um 3.300 Euro den Besitzer.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro, in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere






