Fleckviehkalb

Weiterentwicklung in der Genomik: Single Step

10 Jahre genomische Selektion haben die Rinderzucht nachhaltig verändert. Genomische Jungvererber haben sich im Besamungsgeschäft breit etabliert, die Hornloszucht hat einen ungeahnten Aufschwung erfahren, der Umgang mit neu identifizierten Erbfehlern hat uns alle herausgefordert und die Genotypisierung weiblicher Tiere am Betrieb gewinnt rasch an Verbreitung.Es ist jetzt an der Zeit, die genomische Zuchtwertschätzung entscheidend weiterzuentwickeln.

Das kostet die Aufzucht einer Kalbin

Bei vielen Milchviehbetrieben fristet die weibliche Nachzucht ein Schattendasein. Die Tiere werden dann versorgt, wenn die Milchkühe gemolken und die Kälber versorgt sind. Neben den Futterresten aus der Milchproduktion werden jene Partien gefüttert, deren Qualität für die Milchkühe nicht ausreicht. Als Ställe dienen häufig adaptierte Altstallungen. Aus kostentechnischer Sicht sind die oben angeführten Aspekte durchaus nachvollziehbar.
Fleckviehkalb tränken; agrarfoto.com

Mit Strategie zu gesunden Kälbern

Mit Beginn der intensiveren Rinderhaltung haben die Probleme mit jungen Kälbern in den letzten 40 Jahren ständig zugenommen. Für viele Betriebe stellen diese Kälberprobleme eine große Herausforderung dar. Viel wurde geforscht und zum Teil wurde auch viel in verschiedene Vorbeugemaßnahmen wie Igluhaltung und Impfprogramme investiert.
Aufgelockertes Futter und Bereiche an den oberen Rändern neigen verstärkt zur Erwärmung

Futtererwärmung im Silo erkennen und verhindern

Verdorbene Silage kann nicht mehr verfüttert werden. Eine optimale Futterqualität ist daher oberstes Gebot in der Tierhaltung. Wenn es aus dem Silo raucht, die Maissilage aufgrund einer Futtererwärmung richtiggehend dampft, bedeuten diese Zeichen nichts Gutes. Der Futterverderb ist dann schon fortgeschritten, Nährstoffverluste und Schimmelbildung sind die Folgen.
Familie Hurnaus (Martin, Martina, Eveline, Josef) mit Kuhkalb MIAMI (V.: Herzpochen), ihrem höchsttypisierten Jungrind (gGZW: 135 und MW 130)

Betriebsreportage Familie Hurnaus, Oberösterreich

Der Betrieb der Familie Hurnaus, vulgo Mathias, liegt auf einer Seehöhe von 750 m in Kollerschlag im oberen Mühlviertel direkt an der Grenze zu Bayern - mitten im Ort gelegen, eingepfercht zwischen den Häusern der Nachbarn und der Bundesstraße. Trotz der eingeengten Lage konnte ein erfolgreicher Milchviehbetrieb aufgebaut werden.
Tanja und Franz Gansch mit ihren Kindern und den Eltern von Franz

Betriebsreportage Familie Gansch, Niederösterreich

Kommt man zum Familienbetrieb Gansch in Kirnberg an der Mank, ist so gut wie immer jemand mit einem Lächeln bei der Arbeit. Mit dieser Freude an der Landwirtschaft wurde der Betrieb stetig weiterentwickelt und in den letzten Jahren umstrukturiert.
EVALOTTE, Ruakana x Rumba, B.: Fam. Eibelhuber, Taufkirchen a. d. Tr. , OÖ-FIH

100.000-kg-Kühe Oktober 2020

In Ausgabe 5/2020 stellen wir 48 Kühe vor, auf die ihre Besitzer zu Recht stolz sein können: die Tiere haben nämlich in ihrem Leben bereits mehr als 100.000 kg Milch erzeugt. Familie Arzberger aus Vorau in in der Steiermark und Familie Haselböck aus Peilstein in Oberösterreich dürfen doppelt stolz sein, denn sie besitzen gleich zwei davon. Im Bild EVALOTTE von Familie Eibelhuber aus Oberösterreich.
Familie Köck: Betriebsführerpaar Sabine und Josef mit Josefs Eltern Erna und Josef und den Kindern Thomas (13 Jahre), Sanna und Julian (Zwillinge 11 Jahre)

Betriebsreportage Familie Köck, Steiermark

Auf einer Hochebene am Osthang der Grebenzen, einem Plateuberg im Grenzgebiet zwischen Steiermark und Kärnten, liegt auf 1000 m Seehöhe der Bio-Heumilchbetrieb der Familie Köck. Hauptproduktionszweige sind Milchwirtschaft, Forstwirtschaft sowie die Jungkuhvermarktung. Mit liebevollen Details rund um Haus und Hof wird auch Urlaub am Bauernhof ganzjährig angeboten.