1. Platz: Familie Sommersguter, Wenigzell, RSTM
Die Familie Tanja und Thomas Sommersguter bewirtschaftet ihren Fleckviehzuchtbetrieb in Wenigzell in der Nordoststeiermark. Die Fleckviehzucht ist seit Generationen das Herz des Milchviehbetriebes. Als Züchter der Jungstiere GS HOT DOG, GS MEADOW, GS MR GOOD Pp* und MAGNETO P*S ist die Familie Sommersguter der Fleckviehzüchter des Jahres 2025.
Mit GS HOT DOG und GS MEADOW kommen gleich zwei „TOP 10-Stiere“ der Fleckviehpopulation aus ihrer Herde.
Eine ausführliche Reportage finden Sie in der Ausgabe 1/26 des Fleckvieh Austria Magazins sowie hier: Reportage Sommersguter
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Familie Sommersguter, Melkstand, Kids & Kälber
2. Platz: Familie Waldenberger, Weibern, FIH
Erstmals auf dem Stockerl ist die Familie Waldenberger aus Weibern. Die Wurzeln dieses Erfolgs reichen ins Jahr 2014 zurück, als Alexandra und Christoph Waldenberger die Entscheidung trafen, in die Milchproduktion einzusteigen. Der neu errichtete Laufstall für 50 Kühe wurde durch gezielten Zukauf von Jungkühen rasch effizient genutzt. Heute melken zwei AMS rund 70 Kühe mit einem Herdendurchschnitt von 10.556 Kilogramm Milch bei 4,40 Prozent Fett und 3,60 Prozent Eiweiß.
Mit der Geburt von KIKI Pp*, einer WAALKES Pp*-Tochter, betrat der Betrieb eine neue züchterische Dimension. Als Kalb erreichte sie einen GZW von 151 Punkten und war damals die Nummer 1 der weiblichen Fleckviehtiere in Österreich. Heute ist KIKI Pp* die Mutter der hornlosen Jungstiere MONDSEE P*S, MATTSEE P*S, VALERE P*S und HARDROCK PP*. Als Mitgliedsbetrieb des FIH und langjähriger Partner der Besamungsstation Oberösterreich hat sich der Betrieb in kurzer Zeit zu einem genetischen Hotspot entwickelt.
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3. Platz: Familie Zauner, Münzkirchen, FIH
Der Betrieb Zauner aus dem Bezirk Schärding ist seit vielen Jahren eine fixe Größe in der Fleckviehzucht. Der engagierte Züchter zählt zu den Pionieren der Hornloszucht innerhalb der Rasse Fleckvieh in Österreich. Mittlerweile sind 80 Prozent der Kühe im Stall genetisch hornlos. Die Leistungsfähigkeit der Herde hat nicht darunter gelitten. Der Herdendurchschnitt beträgt derzeit bei 66 Kühen fast 13.000 Kilogramm Milch. Da bereits viele Kühe reinerbig hornlos sind, gibt es für die Hornloszucht viele interessante Optionen. Die notwendigen Punkte für den hervorragenden dritten Platz bei der Auswertung zum Züchter des Jahres haben vor allem die von unterschiedlichen Besamungsstationen angekauften Stiere MAGNUS PP* (Greifenberg und CRV), MEGLITE PP* (Greifenberg), WONKER PP* (EUROgenetik) und VIGO PP* (Jihocesky chovatel) gebracht. Erwähnenswert sind aber auch die 13 genetisch interessante Jungtiere in Aufzucht.
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4. Platz: Familie Schmidseder, Enzenkirchen, FIH
Es scheint so zu sein, dass der Betrieb Schmidseder ein Abo auf Spitzenplätze bei der Auswertung zum Züchter des Jahres hat. Dieser Erfolg fällt nicht vom Himmel. Die Herde der Familie Schmidseder steht bei der Reihung der Fleckviehbetriebe Österreichs mit einem durchschnittlichen GZW von 126,5 auf Rang 1. Dies bildet die Basis für die intensive Zuchtarbeit, bei der die genomische Selektion und der Embryotransfer bestmöglich genutzt werden. Derzeit stehen rund 25 Jungtiere mit einem GZW von 135 im Stall. Sie sind bereit für die Selektion der nächsten Generation. Wesentlich beigetragen zum 4. Platz bei der aktuellen Auswertung haben die von der Besamungsstation Hohenzell angekauften Halbbrüder MINARETT PP* (V: Minoa P*S) und WACKER PP* (V: Wondreb Pp*). Die Mutter dieser Siere gehört zur I–Linie, aus der auch der positiv nachkommengeprüfte Stier HORAZIO P*S (V: Hilfinger) stammt. Die Teilnahme an Ausstellungen ist für die Familie Schmidseder selbstverständlich.
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5. Platz: Familie Fischer, Peuerbach, FIH
2025 war ein in vielerlei Hinsicht sehr erfreuliches Jahr für die Familie Fischer. Zum erstmaligen Platz unter den Top 5 bei der Auswertung zum Züchter des Jahres gesellten sich Erfolge bei der Oö. Zuchtrinderausstellung auf der Rieder Messe. Die MAKAY–Tochter PRISKA wurde Champion bei den Kühen mit zwei Abkalbungen. Die SENATOR-Tochter OLANDA wurde Reservechampion bei den Kühen mit einer Abkalbung. Größte Freude bereitete der Nachwuchs.
Während sich privat die Familie vergrößerte, wuchs auch der Betrieb deutlich. Es wurde in die Infrastruktur investiert, um genügend Platz für mittlerweile 90 leistungs- und exterieurstarke Kühe samt Nachzucht zu haben. Die genetisch interessantesten Tiere werden in Zusammenarbeit mit der Besamungsstation Hohenzell gespült. Auch die in die Auswertung eingegangenen Stiere HERNESTO (V: Heiss), MALVION P*S (V: Mahindra P*S) und MATHIS P*S (V: Merdico P*S) sind bei EUROgenetik im Einsatz.
6. Platz: Familie Stückler, Prebl, caRI
Auch in diesem Jahr überzeugte Familie Stückler aus dem oberen Lavanttal in Kärnten mit ihrer Fleckviehzucht. Nach dem 5. Platz im letzten Jahr ist die Züchterfamilie auch dieses Jahr wieder in der Topliste der Fleckviehzüchter Österreichs vertreten. Die beiden Jungstiere, DUCKTALES und GS HOCHTIROL, verhalfen den Stücklers im vergangenen Jahr zu dem großartigen Ergebnis. Starke 14 Kandidaten brachten dem Betrieb außerdem die Punkte fürs Ranking.
Mit einem durchschnittlichen GZW der Herde von 120,4 zählt dieser Betrieb zu den besten Österreichs. Die Herde zeichnet sich durch starke Fitnesswerte, hohe Milchleistung und hervorragende Exterieurwerte aus. Die Z-Linie bildet mittlerweile den Großteil der aus 37 Kühen bestehenden Herde. Durch einen 100-prozentigen Einsatz von Jungstieren ist der Betrieb stets bemüht, mit der neuesten Genetik zu punkten. Embryotransfer ist ein fixer Bestandteil der Zuchtstrategie von Familie Stückler.
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6. Platz: Familie Binder, Pitten, NOE
Erstmalig finden wir in der Auswertung der Top-10-Fleckviehzüchter die Familie Binder aus Pitten im südöstlichen Niederösterreich. Eine Züchterfamilie, die mit Konsequenz ihre Ziele verfolgt und in ihrer Herde Leistung, Exterieur sowie Fitness bestmöglich auf höchstem Niveau vereint. So kann die knapp 50-köpfige Herde mit einem GZW-Niveau von durchschnittlich 119 Punkten und einem Stalldurchschnitt von knapp 12.000 Kilogramm Milch überzeugen.
Auch die weibliche Nachzucht weist mit über 63 Typisierungen einen durchschnittlichen GZW von über 130 auf. Das Zuchtwertniveau sowie die Leistungsbereitschaft wurden über die Jahre deutlich gesteigert. So wundert es nicht, dass mit GS HONORAR (V: Heiss) und GS WILDFEUER Pp* (V: Wondreb Pp*) zwei Stiere den Sprung in die Besamung geschafft haben. Mit starken Kandidaten, vor allem auf weiblicher Seite, und einer konsequenten Zuchtstrategie wird der Betrieb Binder auch künftig einen Platz in der absoluten Spitzenzucht einnehmen.
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6. Platz: Familie Schafferhofer, Strallegg, RSTM
Der Betrieb von Familie Schafferhofer in Strallegg (Oststeiermark) setzt auf Milch- und Forstwirtschaft und hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Die Mithilfe der Eltern ist dabei eine große Stütze. Rund 80 Fleckviehkühe werden derzeit mit zwei Robotern gemolken. In der Betriebsoptimierung spielt die Rinderzucht eine zentrale Rolle. Vorhandene Werkzeuge zum Generieren des Zuchtfortschritts werden seit vielen Jahren konsequent genutzt. Man verfügt über ein enormes Detailwissen, was die züchterische Entwicklung in der Fleckviehpopulation betrifft.
Zwei Jungstiere aus dem Betrieb Schafferhofer sind in der diesjährigen Auswertung berücksichtigt, beide Kandidaten stammen aus der ZEIGER-Tochter GRILLE. Als HEISS-Sohn nimmt GS HANDSHAKE dank seiner guten Fitness- und Exterieurvererbung einen festen Platz in der Zucht ein. GS HOT BOY PP* (V: Hofgut Pp*) bringt noch mehr Rahmen als sein Bruder und punktet ebenso mit Fitness, Fundament und Euter.
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9. Platz: Familie Höller, Rohrbach an der Lafnitz, RSTM
Der Fleckviehzuchtbetrieb Höller liegt im Vorauer Kessel in einem für die Milchwirtschaft gut geeigneten Gebiet. Er hat in den letzten drei Jahrzehnten eine imposante Betriebsentwicklung vollzogen. Die Rentabilität der Milchproduktion und der Rinderwirtschaft wurde permanent optimiert, laufend wurden betriebliche Investitionen getätigt. Vater Franz und Betriebsführer Christoph ziehen an einem Strang. 70 Fleckviehkühe werden derzeit vom Roboter gemolken.
Christoph Höller erwartet sich von seiner Fleckviehherde höchste Leistungsbereitschaft und geht in der Selektion keine Kompromisse betreffend Milchleistung ein. Aus seinem leistungsstarken L-Stamm kommt mit GS METRIS Pp* (V: Megastar Pp*) einer der aktuell besten Fleckviehvererber. Seine Mutter, eine GS DELUXE-Tochter sowie die Großmutter, eine GS HERZTAKT-Tochter, sind Leistungsträger in der Herde. Christoph erwartet von der künftigen Zuchtzieldefinition, dass die Milchleistung nicht zu kurz kommt.
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10. Platz: Familie Perzi, Karlstein/Thaya, NOE
Die Züchterfamilie Perzi aus Karlstein an der Thaya im nördlichen Waldviertel zählt seit einigen Jahren zu den engagiertesten Betrieben der Fleckviehzucht. Die Fleckviehherde glänzt seit langem mit imponierenden Leistungskennzahlen sowie hervorragenden Fitnesswerten.
Der stark genutzte und höchst interessante töchtergeprüfte Stier GS WUNDAWUZI (V: Westwind) trug maßgeblich zum hohen Punktekonto bei. Er ist zudem der einzige nachkommengeprüfte Stier unter den Top 10 dieser Auswertung. Für weitere wichtige Punkte sorgte der mischerbig hornlose Stier GS HOFTRAUM Pp (V: Hofgut Pp). Der genomische Jungvererber zeichnet sich durch seine hohe Milchleistungs- sowie hervorragende Exterieurvererbung aus. Mit GS SUDOKU PP (V: GS Support Pp) steht bereits ein weiterer Stier für die Besamungsstation bereit. Die Jungviehherde besticht durch einige höchst interessante weibliche Tiere, welche laufend über ET genutzt werden.
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